CAMPING – das neu Stück des Theater Szene

Mägie Kaspar

CAMPING ist eine spartenübergreifende Eigenproduktion für Gross und Klein ab 2 Jahren. Das musikalische Bewegungs-Stück wird von Profis gespielt und spricht eine universelle Sprache mit clownesk-poetischen Momenten.
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TheaterSzene_CAMPING

Sommer in Sicht? Im Theater Szene wird campiert!

Mona (Fabienne Trüssel) möchte das jetzt auch mal ausprobieren. Mit Rollkoffer und neuer Ausrüstung – alles konsequent in pink – richtet sie sich auf dem Campingplatz ein. Dann kommt der etwas verwahrlost dreinschauende Günti daher (Bruno Altermatt), setzt sich auf seinen Klappstuhl und breitet seine Habseligkeiten um sich herum aus. Mona fühlt sich in ihrer Ferienidylle gestört bevor sie überhaupt ein Wort mit ihm geredet hat. Oder weil sie kein Wort mit ihm ausgetauscht hat…

Am anderen Morgen staunen die beiden nicht schlecht, als ein grünes Etwas (Cynthia Gonzales) aus einer Hängematte heraustollt, die nicht mal ihren Namen weiss. Wie wär’s mit Sasa? Das gefällt ihr! Und ein erstes, scheues Anfreunden hat geklappt.

Natürlich bleibt es nicht bei dieser Harmonie und im spartenübergreifenden Stück geht’s noch ein paarmal drunter und drüber. Die Kleinsten im Publikum werden in ihren Grundemotionen abgeholt und tauchen in die Welt des Campingalltags ein. Schlaf-Akrobatik in der Hängematte, Geräusch-Rhythmen beim Kochen und Balletttanz im Regen. Die Regisseurin Miriam Jenni weiss, was Kleinkinder ab 2 Jahren in den Bann zieht, was sie lustig finden und was ihre Themen sind. Selber Mutter zweier Kinder im Vorschulalter, langjährige Schauspielerin für Kinderbühnen und mit dem Hintergrund der Ausbildung an der Dimitri-Schule leitete sie den Entstehungsprozess des Stücks, welcher in enger Zusammenarbeit mit den Bühnendarstellenden geschah.

Worauf muss geachtet werden bei einer Produktion für so kleine Kinder? Miriam Jenni: „Das Stück muss so konzipiert sein, dass es nicht auf einer intellektuellen Ebene kommuniziert, sondern auf einer emotionalen. Sehr wichtig ist auch der visuelle und akustische Aspekt. Jede Figur hat zum Beispiel ganz klar sein Farbspektrum und ist umgeben von persönlichen Gegenständen, was den Kindern eine optische Übersicht ermöglicht. Wir möchten die Kleinen da abholen wo sie sind, ohne sie zu überfordern.“

Und auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz. Künstlerisch anspruchsvoll inszeniert und ausgewählt ausgestattet (Nadine Mrkwitschka) schwebt über dem musikalischen Bewegungs-Stück eine Poesie mit clownesken Momenten, welche die Erwachsenen ebenso verzaubert.

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